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ASP in Deutschland: Importstopps für deutsches Schweinefleisch und Einbruch bei den Preisen

Nach dem ersten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein in Deutschland gerät der der dortige Schweinemarkt massiv unter Druck.


Deutsche Schweinebauern hatten bereits befürchtet, dass es als Reaktion auf den ASP-Fund nahe der Grenze zu Polen Importstopps für deutsches Schweinefleisch im Ausland geben würde. Nach Südkorea hat nun auch China ein Importverbot verhängt, wie Topargrar berichtet. 

Wichtigster Exportmarkt für deutsches Schweinefleisch

China, das selbst bereits einen Drittel des landesweiten Schweinebestands wegen der Afrikanischen Schweinepest verloren hat, gilt als der wichtigste Exportmarkt für deutsches Schweinefleisch. Dies insbesondere für Teile, die andernorts kaum gegessen werden. 

Die deutsche Regierung sei in Verhandlungen mit der chinesischen, um den Importstopp zu regionalisieren: Nachweislich ASP-freie Gebiete sollen weiterhin Schweinefleisch nach China exportieren können.

Produzentenpreise brechen ein

Derweil ist der inländische Schweinemarkt in Deutschland laut Topagrar «stark verunsichert». Einige Unternehmen sollen die Schlachtungen bereits spürbar reduziert haben. Um einen Rückstau von Schlachtschweinen in den Ställen zu verhindern, habe man die Preise um 20 Cent pro Kilo Schlachtgewicht gesenkt. Auch die Preise für Ferkel sinken.  

Fleisch als grosses Risiko

Bei der Afrikanischen Schweinepest gilt kontaminiertes Fleisch als einer der wichtigsten Einschleppungspfade in neue Gebiete. Bisher wurde allerdings vor allem von Wildschweinen berichtet, die an der ASP verendet gefunden wurden und so die Seuche verbreiten. 

Als weitere Möglichkeiten der Einschleppung gelten laut Bund Jagdausrüstung sowie Transport und Geräte. Für den Fall eines ASP-Ausbruchs in der Schweiz hat der Bund das Vorgehen in einer technischen Weisung bereits festgelegt.

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