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AP 22+ MN05: Nutzungsdauer Kühe

Der Bund will in der Agrarpolitik 2022+ mit der Massnahme «Nutzungsdauer Kühe» Methanemissionen der Rindviehhaltung reduzieren.


Die Massnahme «Nutzungsdauer Kühe» gehört zum Modul Klima im Produktionssystem Nutztierhaltung der Agrarpolitik 2022+. Hier gehts zur Übersicht

Im Modul «Klima» des Produktionssystems Nutztierhaltung will der Bund dazu beitragen, dass die Zahl der Laktationen der Milchkühe erhöht wird. Damit können die Methanemissionen aus der Rinderhaltung und damit die Treibhauswirkung eines Betriebs deutlich gesenkt werden.

Zwei Laktationen länger im Stall

Wie es in der Botschaft zur Agrarpolitik 2022+ heisst, hat die Verlängerung der Nutzungsdauer nicht nur positive Auswirkungen auf das Klima, sondern sie sei auch «aus ökonomischer Sicht vorteilhaft». So würde die Erhöhung der Nutzungsdauer von Kühen um zwei Laktationen die Methanemissionen um «schätzungsweise 20 Prozent» reduzieren. Mit durchschnittlichen Werten gerechnet, müsste eine Milchkuh statt den bisherigen 3,9 demnach 5,9* Laktationen lang im Stall stehen um eine entsprechende Reduktion der Emissionen zu erreichen.

Die bisher mit Ressourceneffizienzbeiträgen geförderten Verfahren sollen in die neuen teilbetrieblichen Produktionssystembeiträge integriert werden, wie es weiter heisst.

Parlamentsdebatte ist noch offen

Die Massnahme «Nutzungsdauer Kühe» gehört zum Handlungsfeld 1, ökologischen Fussabdruck reduzieren. Ob das Programm wie geplant am 1. Januar 2022 eingeführt wird, ist noch von der Parlamentsdebatte zur AP 22+ abhängig. Diese wird entscheiden, ob die Massnahme eine Mehrheit finden wird. Hier gehts zu allen Massnahmen im ersten Handlungsfeld der Agrarpolitik 2022+

*In einer früheren Artikel-Version publizierten wir die Zahl 6,9 Laktationen – das war falsch. Richtig sind 5,9 Laktationen.

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