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AP 22+ MN04: Tierwohl

Der Bund will in der Agrarpolitik 2022+ mit der Massnahme «Tierwohl» RAUS und BTS als Programme erhalten und den Weideanteil beim Rindvieh erhöhen. Ziel ist mehr Tierwohl.


Die Massnahme «Tierwohl» gehört zum Modul Tiergesundheit im Produktionssystem Nutztierhaltung der Agrarpolitik 2022+. Hier gehts zur Übersicht

Das Modul «Tierwohl» sieht vor, dass die beiden «besonders tierfreundlichen Produktionsformen RAUS und BTS» in ihrer bisherigen Form weitergeführt werden sollen.

RAUS Plus: Alle vorhandenen Kategorien einer Tierart nach RAUS halten 

Zusätzlich denkt der Bund über die Schaffung eines Zusatzbeitrags nach. Dieser soll pro Grossvieheinheit im RAUS-Programm geschaffen werden. RAUS Plus soll gemäss Botschaft zur Agrarpolitik 2022+ ausbezahlt werden, wenn alle auf einem Betrieb vorhandenen Kategorien einer Tierart die RAUS-Anforderungen einhalten. Zudem müsse das Futter während der Vegetationsperiode weitestgehend durch die Weide aufgenommen werden. Wer beispielsweise Rinder hält, kann von RAUS Plus profitieren, wenn er alle Tiere (also Rinder, Kälber, Kühe, Mastremonten, u.s.w) gemäss RAUS-Bestimmungen hält.

Was die weitestgehende Futteraufnahme während der Vegetation betrifft, fehlt in der Botschaft eine entsprechende Definition – das wird erst mit der Verordnung konkretisiert. Ebenso die genauen Auszahlungs- und Kontrollmechanismen.

Parlamentsdebatte ist noch offen

Die Massnahme «Tierwohl» gehört zum Handlungsfeld 2, Tierwohl und -Gesundheit. Ob RAUS Plus wie geplant am 1. Jaunar 2022 eingeführt wird, ist noch von der Parlamentsdebatte zur AP 22+ abhängig. Diese wird entscheiden, ob die Massnahme eine Mehrheit finden wird. Hier gehts zu allen Massnahmen im ersten Handlungsfeld der Agrarpolitik 2022+

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