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Als Miss Bern will sie sich mit Fachwissen für die Landwirtschaft einsetzen

Eine junge Agronomie-Studentin will Miss Bern werden. Wenn sie gewählt wird, will sie ein Sprachrohr für die Landwirtschaft sein.


Wendy McGarrie kommt ursprünglich aus der Stadt Basel, hat sich aber im Bernbiet innert kurzer Zeit bestens eingelebt. Sie ist für ihr Studium an der Hochschule für Agrar-, Forst- und ­Lebensmittelwissenschaften (HAFL) in die Nähe der Hauptstadt gezogen und kandidiert nun für die Wahl zur schönsten Bernerin. Ein Experiment, wie sie sagt.

Das lehrreiche Praktikum hat geprägt

Seit einem Jahr studiert Wendy McGarrie Agronomie in Zollikofen. Zuvor hat sie in Basel Drogistin gelernt und danach ein einjähriges Vorstudienpraktikum in Belp absolviert. Auf dem dortigen Mischbetrieb von Familie Ringgenberg hat die mittlerweile Vierundzwanzigjährige einen breiten und interessanten Einblick in die Landwirtschaft gewonnen. «Ich fand das Leben und Arbeiten auf dem Hof sehr interessant und lehrreich; am besten gefallen hat mir dabei definitiv die Arbeit mit den Kühen, vor allem das Melken», erzählt die junge Frau und lacht. «Ich habe mich natürlich auch immer sehr gefreut, wenn ein Jungtier zur Welt gekommen ist. Das sind ganz besondere Momente, die man nicht so schnell vergisst.»

Der Umzug von Basel nach Stettlen

Bei ihrem Studium fokussiert sich McGarrie nun trotzdem auf den Bereich Internationale Landwirtschaft. «Mich fasziniert nicht nur das Kleine, sondern auch die grossen Dimensionen, in denen die Landwirtschaft heute spielt», sagt McGarrie. An der HAFL schätze sie die breite, solide Ausbildung und die familiäre Atmosphäre, die überall an der Schule zu spüren sei. Heute wohnt Wendy McGarrie in einer WG in Stettlen. «Es war purer Zufall, dass meine beste Freundin ebenfalls nach Bern gezogen ist und Lust auf ein WG-Leben auf dem Land hatte», sagt die Studentin. Stettlen gefalle ihr gut, es liege nahe zur Stadt und zur HAFL. So bleibe ihr auch genügend Zeit für ihre Hobbys. Wenn sie nicht Sport macht, ist McGarrie oft mit der Landjugi Worblental unterwegs, denn «die setzen viele coole Sachen um und ermöglichen einem viele neue Kontakte in die Landwirtschaft.» Wenn sie abends weggeht, zieht es McGarrie sowohl in die Stadt als auch aufs Land. «Ich mag es, zum Beispiel in Zürich in einem Club die Nacht durchzutanzen. Genauso gerne bin ich aber auch an einer ‹Hundsverlochete›, da fühle ich mich ebenso wohl.»

Immer offen für Neues

«Für mich ist die Kandidatur in erster Linie ein Experiment und eine gute Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren», sagt Wendy McGarrie. Entsprechend habe sie sich recht spontan für die Kandidatur entschieden, ohne die ganze Sache gross zu überdenken. «Mein Drang nach Neuem hat mich immer voran gebracht.» Sonst hätte sie heute wohl kaum einen so spannenden Alltag. Ihr Umfeld und ihre Eltern hätten ihre Kandidatur begeistert aufgenommen und sie gerne unterstützt, berichtet die junge Frau. Da aber für die vorderen Plätze an der Wahl zur Miss Bern viele Publikumsstimmen nötig sind, hat McGarrie kräftig die Werbetrommel gerührt. «Ich habe allen Studentinnen und Studenten an der HAFL eine E-Mail geschrieben und sie ermuntert, mir ihre Stimme zu geben», verrät sie und schmunzelt. Bislang seien die Reaktionen fast ausschliesslich positiv gewesen. Die wenigen unfreundlichen Kommentare stecke sie locker weg, meint McGarrie lachend: «Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann gebe ich alles dafür.»

Eine Miss für die Landwirtschaft

«Wenn ich zur Miss Bern gewählt werde, möchte ich mich nicht verbiegen müssen, sondern mich so präsentieren, wie ich in Natura bin. Es wäre mir deshalb als Miss auch sehr wichtig, dass ich mein Interesse an der Landwirtschaft mit einbringen und einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann.» Die angehende Agronomin meint ernst, was sie sagt; und sie hat sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie sie ihr Vorhaben umsetzen will: «Eines der Privilegien einer Miss Bern ist eine regelmässig erscheinende Kolumne im ‹Berner Bär›. Dort könnte ich viel von meinem Alltag an der HAFL und aus der Landwirtschaft einfliessen lassen. Ich bin überzeugt, dass ich damit den Leuten im städtischen Raum die Landwirtschaft etwas näherbringen könnte.»

So für Wendy abstimmen

Schon bei der Vorentscheidung können Sie Wendy McGarrie per SMS an die Nummer 907 unterstützen (90 Rp./SMS). Dabei können Sie den Charakter der Kandidatinnen einschätzen und entsprechend mit einem anderen SMS-Text abstimmen. Halten Sie Wendy für

  • cool? Texten Sie  «Miss56»
  • neugierig? «Miss57
  • zielstrebig? «Miss58»
  • passioniert? «Miss59»
  • humorvoll? «Miss60»

Alle Stimmen, die an die Nummer 907 gesendet werden, zählen für Wendy McGarrie. Wollen Sie gleich fünf Stimmen auf einen Streich abgeben, schreiben Sie «MyMissXY» (Fr. 4.-/SMS). Das Voting läuft noch bis am 2. Oktober.

Wer Wendy McGarrie auf Instagram folgen will, findet sie  unter «model.mwm». 

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