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Alptagebuch Teil 5 – Helikopterflug für Guschti Raika

Helikopter sind im Berggebiet täglich im Einsatz. Auf der Alp Bummere wurde so ein Rind gerettet.


Als Alena letztens zu den Rindern ging, bemerkte sie beim Durchzählen, dass eines fehlt. Es war durch den Zaun gebrochen und stand weiter unten. Auch Martin sah das einzelne Guschti von der Hütte aus und ging zu ihm.

Rind ging lahm

Dort angekommen, stellte er fest, dass das Rind mit Namen Raika nicht mehr gut laufen konnte. Es ging vorne rechts lahm. Und zwar so stark, dass es auch nicht mehr bis zu unserer Alphütte hätte gehen können.

Nach Absprache mit seinem Vater war für Martin schnell klar, dass ein Helikopter kommen und das Rind herunterfliegen muss.

Hilfe aus der Luft

Nach rund 20 Minuten kam der Helikopter dann auch schon angeflogen. Zuerst setzte er den Flughelfer ab, der mit dem Netz zum Rind ging. Martin und Alena halfen mit, Raika flugfertig zu machen.

Dafür musste Raika unten um den Bauch ein Netz umgelegt werden. Dann kam der Helikopter zurück und der Flughelfer befestigte das Netz am Transportseil.

Langsam hob das Guschti ab. Das Tier blieb die ganze Zeit ruhig und richtete seine Ohren aufmerksam nach vorne. Es
schien fast so, als ob Raika ihren ersten Flug tatsächlich geniessen würde. Innert weniger Minuten setzte der Helikopter das Rind dann auch schon wieder wohlbehalten vor unserer Alphütte ab. Raika blieb ganz ruhig stehen und liess sich abbinden.

Einzigartiges Erlebnis

Als der Helikopter wieder zurückflog, um den Flughelfer abzuholen, fragte dieser auch Martin und Alena, ob sie mit hinunterfliegen möchten. Natürlich haben sie sofort zugestimmt. Mit strahlenden Gesichtern stiegen sie unten bei der Hütte wieder aus. Für Alena war es der erste Flug überhaupt. Was für ein Erlebnis!

Was Raika genau hat, haben wir bisher noch nicht mit Sicherheit herausfinden können. Vielleicht hat sie das Klauenbein gestaucht.

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