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Agrotourismus Region: Das Tessin hat es in sich

In Zeiten einer Pandemie ersetzt das nahe Tessin exotische und ferne Reisedestinationen ohne Mühe. Im südlichen Kanton kann man von Aussichtspunkten, Restaurants und Wanderungen gar nicht satt werden. Wir haben eine Palette zusammengestellt, mit den besten Orten, Aktivitäten und Touren.


Nebst dem ausgiebigen Sonnentanken an einem Ufer der Seen gibt es viele Möglichkeiten, seinen Aufenthalt aktiv zu gestalten:

  • Bike'n'Wine: 3,5-stündige und leichte Fahrrad-Tour mit Merlot-Degustieren im Weinanbaugebiet Mendrisiotto.
  • Canyoning: Beim anspruchsvollen «Schluchtenwandern» steigt man zu Fuss in Gruppen und mit Seilen gesichert wilde Wasserläufe herab. Das Rivieratal umfasst fünf der weltbekanntesten Canyons, welche auch «Big 5» genannt werden.
  • Bouldern: Die Granitfelsen in Chironico sind bei Kletterfans in ganz Europa bekannt. Sie bieten rund 2100 Kletterrouten.

Wer es doch gelassener angehen möchte, kann auf dem Wasser Kajakfahren, Schiffsrundfahrten buchen oder mit dem Stand-Up-Paddle den Ufern entlang.

Das Tessin bietet optimale Bedingungen für Aktivferien. (Bild Lugano Region/ Davide Adamoli)

Spezialitäten der Region

Der südliche Kanton ist stolz auf seine Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten. Besonders weit oben auf der «To-Taste-Liste» stehen:

  • Zincarlín (ein Kuhmilch-Frischkäse aus dem Valle di Muggio)
  • Polenta aus lokalem Mais
  • Büsción (ein cremiger Frischkäse mit langer Tradition)
  • Prosciutto Crudo (Rohschinken),
  • Diverse Risotto-Variationen
  • Nocino (ein Likör aus grünen Nüssen)
  • Pastefrolle (eine Art Biskuit)
  • Führungen und Verkostung von regionalen Bieren in der Brauerei «Birrificio Ticinese San Martino»

Zudem locken in Locarno, Lugano und Bellinzona vielfältige Märkte, die unter anderem frisches Gemüse und Obst anbieten. Das Tessin ist ebenfalls bekannt für die sogenannten Grotti («Höhlen»), wo in rustikalen Lokalitäten traditionelles Essen und regionaler Wein serviert wird.

Im Tessin kann man traditionelle Käse oder Salami degustieren. (Bild Lugano Region/ Milo Zanecchia)

Schlechtwetterprogramm

Das Tessin bietet nicht nur Schönwetter-Ausflüge sondern auch eine breite Palette von Schlechtwetterprogrammen:

  • Töpferkurs in Novaggio
  • «Torta di pane»-Workshop in Lugano
  • Fossilienmuseum Monte San Giorgio in Meride
  • Ein Rundgang in der Bruzella-Mühle, wo roter Mais seit 1298 zu Polentamehl gemahlen wird.
  • «Farina-Bóna»-Kochkurs mit Weindegustation, Strohflechten und Zubereitung einer traditionellen Mahlzeit.
  • Herstellung einer eigenen «Salame dei Castelli di Bellinzona» in der Burg Montebello, Bellinzona.

www.mevm.ch | www.museodeifossili.ch | www.farinabona.ch | www.ticinella.ch

Ein Töpferkurs in Novaggio beispielsweise bietet sich als gutes Schlechtwetterprogramm an. (Bild Lugano Region/ Milo Zanecchia)

Top-Wanderung

4366 Kilometer Wanderwege gibt es im Tessin, 70 Berghütten und über 130 Bergseen. Die Auswahl an Ausflügen in der Natur ist also immens. Der eindrücklichste Rundwanderweg ist wohl der «Giro del Ponte Tibetano» mit Ausgangspunkt Monte Carasso. Während der 3,5-stündigen und gut 8 km langen Wanderung überquert man eine der längsten Hängebrücken der Schweiz und wandert durch Kastanienwälder und Weinberge. Ein weiteres Highlight ist der Höhenweg vom Monte Tamaro zum Monte Lema. Ausgangspunkt ist Rivera, dann folgt der 12 km lange Höhenweg über Bergkämme nach Miglieglia. Die Wanderung bietet eine grosszügige Aussicht auf den Lago Maggiore, das Centovalli, Verzasca, Vallemaggia, Locarno und Bellinzona. Sogar die Gipfel des Monte Rosa und des Matterhorns sieht man bei guter Sicht.

www.ticino.ch

Die Monte Tamaro-Monte Lema Traversata, empfehlenswerter Höhenwanderweg. (Bild Lugano Region/ Milo Zanecchia)  

Tipp der Redaktion

Rifugio al Legn: Als Rastort für die zahlreichen Berggänger in der Gegend oberhalb Brissago dient die Hütte «Rifugio al Legn» auf 1802 m ü. M. am Fusse des Bergs Gridone als Zwischenhalt mit Panoramablick. In der Hütte können bis zu zwölf Personen auf Voranmeldung übernachten und sich (selber) verpflegen. Das Pioratal bietet ebenfalls eine eindrückliche und ruhige Bergwelt in der Leventina-Region. Nach einer kurzen Fahrt mit einer der steilsten Zahnradbahnen Europas von Piotta nach Piora erreicht man ein botanisches Paradies mit über 20 Bergseen. Die Seilbahn fährt allerdings nur im Sommer. Wer nicht stundenlang wandern will, um schöne Panoramas zu geniessen, schlendert zum Park San Michele auf dem Hügel des Monte Brè in Castagnola. Vom Aussichtspunkt sieht man über die Stadt Lugano und zum Monte San Salvatore.

www.sac-cas.ch/rifugio-al-legn | www.ritom.ch | www.luganoregion.com 

Eine zweistündige Wanderung von Lugano entfernt: der imposante Aussichtspunkt auf dem Monte Brè. (Bild Lugano Region/ Milo Zanecchia) 

Zwischen Tiefen und Höhen

Cardada Cimetta: Vom Aussichtspunkt auf 1671 m ü. M. sieht man den tiefsten sowie den höchsten Punkt der Schweiz auf einen Blick. Der Lago Maggiore auf der einen Seite, die Dufourspitze des Monte-Rosa-Massivs auf der anderen. Cardada ist am besten mit der Seilbahn von Locarno-Orselina aus erreichbar.

www.cardada.ch

Die Aussicht vom Monte Generoso del Luganese aus. (Bild Lugano Region)

Für Familien

Auch für Familien bietet das Tessin gute Ausflugsziele. Die Brissago-Inseln unweit von Ascona beispielsweise. Auf den zwei Inseln gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und die Ortschaft trumpft mit einem grossen Botanischen Park. Und wo früher Nonnen hausten, trifft man heute auf leere alte Kloster, in denen eine Schatzsuche gebucht werden kann. Auch der Seilpark «Parco Avventura» in Gordola bietet für Jung und Alt ein gutes Erlebnis in der Natur. Der Park ist bei guter Witterung täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für heisse Tage eignet sich der Wasserpark «Splash e Spa Tamaro» in Rivera gut als Tagesausflug.

www.parcoavventura.ch | www.splashespa.ch

AgroTourismus «Schweiz geniessen – Landwirtschaft erleben»

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