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Agrotourismus Region: Das Drei-Seen-Land

Beim Drei-Seen-Land denkt man an Natur, Gemüsefelder, Weinberge, malerische Dörfer und Städtchen, den Röstigraben, das welsche Savoir-Vivre und nicht zuletzt an das allgegenwärtige Wasser. Die Region lässt sich wunderbar erwandern oder auf dem Velo erfahren.


Das Seeland hat wunderschöne Altstädte zu bieten, die direkt an den drei Seen liegen: Sei es Murten im Kanton Freiburg, bekannt für die Schlacht von Murten, mit seiner Wehrmauer und den Laubengängen, die an Bern mahnen. Oder das mittelalterliche Le Landeron im Kanton Neuenburg: Wenn man durch eines seiner beiden befestigten Tore geht, findet man sich auf einem Platz wieder, der mit Brunnen und Lindenbäumen geschmückt ist. Auch ein Spaziergang durch die gepflasterten Gassen von La Neuveville ist ein Vergnügen.

www.murten-morat.ch | www.landeron.ch | www.laneuveville.ch

Murten ist nur eine von vielen wunderschönen Altstädten im Drei-Seen-Land. (Bild swiss-image.ch/Christof Sonderegger)

Insel-Feeling am Bielersee

«Nirgends fühlte ich mich so wahrhaftig glücklich wie auf der St. Petersinsel mitten im Bielersee», schrieb Jean-Jacques Rousseau kurz vor seinem Tod. Die heutige Halbinsel erreicht man zu Fuss vom schmucken Städtchen Erlach aus über den vier Kilometer langen «Heideweg» oder mit dem Schiff ab La Neuveville, Ligerz oder durch den Zihlkanal ab Neuenburg. Das Naturschutzgebiet besticht mit Schilfbänken und kleinen Sandstränden. Das 1127 gegründete Kloster ist heute ein preisgekröntes Hotel und Restaurant.

www.st-petersinsel.ch

Sandstrände wie am Meer

Wer an einem gleissenden Sommertag an einem Sandstrand am Neuenburgersee liegt und aufs glitzernde Wasser blickt, könnte sich auch am Meer wähnen. Besonders schön sind die Sandstrände von Yvonand oder Gletterens.

www.yverdonlesbainsregion.ch

Der wunderschöne Sandstrand von Chabrey am Neuenburgersee. (Bild Schweiz Tourismus)

Prächtiges Schloss und Käsegenuss

Die malerische, verkehrsfreie Städtchen Gruyères stammt aus dem Mittelalter. Mit seinen Pflastersteinen und seinem Brunnen lädt es zu einem gemütlichen Spaziergang mit anschliessendem Fondueplausch ein. Das Städtchen hat der Region und dem bekannten Käse, dem Gruyère AOP, den Namen gegeben. Das Schloss hat einen beeindruckenden Rittersaal, Türme, Festungsmauern und einen schönen Garten zu bieten. Das Museum und die Bar des Oscarpreisträgers H. R. Giger präsentieren die fantasievollen Kunstwerke des Künstlers und Schöpfers der Kreatur Alien. In der Schaukäserei La Maison du Gruyère dreht sich alles um den leckeren Käse.

www.la-gruyere.ch

Imposant: Das ab 1270 erbaute Schloss Greyerz. (Bild swiss-image.ch/Christof Sonderegger)

Schmetterlinge und Dschungel-Feeling

Natürlich scheint auch im Seeland nicht immer nur die Sonne. Bei schlechtem Wetter oder an kalten Tagen – natürlich auch sonst – lohnt sich ein Ausflug ins Papiliorama im freiburgischen Kerzers, einen Zoo der anderen Art. Die tropischen Gärten beherbergen Pflanzen und Tiere aus den Tropen, darunter 1000 tropische Schmetterlinge und seltene Kolibris. Besondere Tierbeobachtungen sind im Nocturama möglich: Die Dachkuppel dämmt das Tageslicht zu einer Vollmondnacht, während nachts grosse Scheinwerfer die Sonne imitieren. So kann der Besucher die nachtaktiven Faultiere, Fledermäuse, Nachtaffen und Vogelspinnen tagsüber beobachten. Der Aussenbereich hat einen schönen Spielplatz mit viel Grün und ein Streichelgehege mit verfressenen Ziegen zu bieten. Das Papiliorama ist über einen eigenen Bahnhof zu erreichen.

www.papiliorama.ch

Sommerfeeling gibts im Papiliorama das ganze Jahr über. (Bild Papiliorama)

Wanderungen: Hoch hinaus zum Felszirkel …

Vom Seeland ist es nicht weit bis in den Jura – und dort wartet der spektakuläre Felszirkel Creux du Van. Die Wanderung dorthin beginnt und endet in Noiraigue, einem verschlafenen Dorf im Val de Travers. Das hufeisenförmige Felsband zählt zu den landschaftlichen Highlights im Jura. Die Wand ist bis zu 160 m hoch und hat einen Durchmesser von rund einem Kilometer. Ein Paradies für Murmeltiere, Steinböcke und Raubvögel. Die Anstrengung des Aufstiegs wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

www.yverdonlesbainregion.ch

Atemberaubend: Der Felszirkel Creux du Van im Val de Travers. (Bild Keystone/Mauritius Images/Sabrina Larcher)

… oder lieber flach durch den Gemüsegarten der Schweiz?

Das Seeland mit seinen fruchtbaren schwarzen Böden ist das Gemüseanbaugebiet der Schweiz schlechthin. In der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Oktober kann man den Gemüseanbau dort frei besichtigen – auf dem Gemüselehrpfad zwischen Kerzers und Ins, entweder zu Fuss oder auf dem Velo. Auf dem Gemüselehrpfad sind die 60 verschiedenen, im Seeland ange­bauten Gemüsekulturen mit Tafeln beschriftet. Die Partnerschaft der Gemüseproduzenten und der Stiftung Grosses Moos hat wertvolle ökologische Flächen hervorgebracht. Es sind auch Führungen möglich.

www.regionmurtensee.ch | www.gemuese.ch

Auf dem Gemüselehrpfad lernt man 60 Gemüsekulturen kennen. (Bild lid) 

Kulinarische Genüsse

Auch Spezialitäten hat das Seeland einige zu bieten, etwa den Vully-Kuchen, benannt nach dem Hügelzug Mont Vully (dieser ist übrigens auch einen Ausflug wert). Es gibt die süsse Variante mit Rahm und Zucker, aber er wird auch als Salzkuchen mit Speck und Kümmel zubereitet. Der Kuchen ist in jeder guten Bäckerei der Region erhältlich. Ausserdem gedeihen an den sonnigen Hängen entlang der Seeufer Reben, aus denen hervorragende Weine entstehen.

region-du-leman.ch | www.j3l.ch

AgroTourismus «Schweiz geniessen – Landwirtschaft erleben»

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