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Agrotourismus Region: Auf ins Wanderparadies Ostschweiz

Zwischen Bodensee und Säntis liegt das Appenzellerland. Es besticht durch seine Traditionen und Volkstümlichkeit und ist idealer Ausgangspunkt für Abenteuer in der Natur.


Das sich über 420 Quadratkilometer erstreckende Appenzellerland ist aufgrund unterschiedlicher Religionen in zwei Halbkantone geteilt: Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. So einzigartig die hügelige Landschaft mit seinen Weiden und Streusiedlungen ist, so beeindruckend sind die unzähligen Wanderrouten im Alpsteingebiet. Und auch in Sachen Bräuche und Traditionen hat die Region viel zu bieten. 

Vom Seealpsee zum Säntis

Der Seealpsee ist eine wahre Perle, wenn man im Alpsteingebirge wandern geht. Der auf 1141 m ü. M. liegende See gehört zum Kanton Appenzell Innerrhoden. Die idyllische Lage, das saubere Wasser sowie zwei Berggasthäuser machen den Seealpsee zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Alpsteingebiet.

Der Seealpsee ist in etwa 50 Minuten zu Fuss von Wasserauen, der Endhaltestelle der Appenzeller Bahnen, auf einem steilen, asphaltierten Weg zu erreichen. Ein nichtasphaltierter, etwas längerer Wanderweg führt von Wasserauen über die südöstliche Talseite zum Seealpsee. Ein steiler Weg führt von der Ebenalp durch eine prähistorische Höhle, vorbei am Wildkirchli zum Gasthaus Aescher, das unter einem steilen Felsabsturz an den Fels gebaut ist. Weiter führt der Weg hinunter zum Seealpsee.

Vom Seealpsee aus führt ein 4,5-stündiger, sehr anspruchsvoller Wanderweg hinauf auf den Säntis. Von dort aus, auf 2502 m ü. M., hat man einen Panoramablick über sechs Länder, den Bodensee und die Voralpen. Vom Säntis hinunter geht es mit der Säntis-Schwebebahn. Postauto-Anschluss ab der Talstation Schwägalp.  

Preise Säntis-Schwebebahn (Einzelfahrt):

  • Erwachsene (ab 16 Jahren) Fr. 38.–
  • Studenten und Lehrlinge Fr. 21.–
  • Kinder (ab 6 Jahren) Fr. 19.–

Der Seealpsee mit dem Säntis im Hintergrund. (Bild appenzell.ch)

Auf den Spuren des Geheimnisses des Appenzeller Käses

Die Appenzeller Schaukäserei in Stein AR nimmt die Besucher mit auf eine Entdeckungsreise der Käse-Handwerkskunst. Es gibt verschiedene Angebote: Individuelle, geführte Besichtigungen der Schaukäserei für Gruppen, Schulklassen usw.

Wer wie früher Käse herstellen möchte, kann dies in der 400-jährigen Alphütte tun, wo der Käse im Kupferkessi und über dem Holzfeuer produziert wird. Nach achtwöchiger Reifezeit werden die Mutschli den Gästen zugesendet. Auch bei der Herstellung von Frischkäse kann man dabei sein, wo man von einer Käserin alles über das 1×1 des Käsens lernt.

Es gibt die Möglichkeit, selber, ohne Führung, zu Käsen. Der Käser bereitet die Milch bis zum Eindickungszeitpunkt vor. Anschliessend rühren und degustieren die Gäste die Molke und den Frischkäse. Die Mutschli werden nach achtwöchiger Reifezeit den Gästen zugesendet.

Neben diesen Erlebnissen rund um den Käse hat es einen Shop mit Spezialitäten aus dem Appenzellerland und eine grosse Käsetheke. Die Angebote müssen im Voraus gebucht werden. Preise und Öffnungszeiten auf der Website

In der Appenzeller Schaukäserei erfahren die Besucher alles über das Kunsthandwerk des Käsens. (Bild Roger Oberholzer)

Abenteuer für alle Generationen

Der Kronberg bietet Erlebnis zu jeder Jahreszeit und für jede Altersgruppe. An der Talstation in Jakobsbad im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es eine Märliwelt, einen Seilpark, einen Zipline-Park und eine Bobbahn.

Mit der Luftseilbahn geht es in acht Minuten auf den Kronberg. Der Kronberg auf 1663 m ü. M. ist Ausgangspunkt für Wanderungen wie den Barfussweg nach Gonten, die Gratwanderung bei der Kapelle St. Jakob vorbei zum Berggasthaus Scheidegg oder eine Wanderung auf die Schwägalp. Es gibt einen 500 Meter langen, kinderwagentauglichen Gipfel-Rundweg. Auch für die Kinder hat es auf dem Berg spannende Angebote wie eine Schatzsuche oder ein Foto-Orientierungslauf.

Sowohl im Tal als auch auf dem Berg gibt es ein Restaurant und Spielplätze. Übernachtungsmöglichkeiten im Berggasthaus. Im Winter führt der längste Schlittelweg der Ostschweiz vom Kronberg hinunter. Es gibt ein Mini-Snowland, Schneeschuhwandern und Winterwandern. Preise und Öffnungszeiten auf der Website

Freie Fahrt und rasanter Spass auf der Kronberg Bobbahn. (Bild Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG)

Die heimische Tier- und Mineralienwelt entdecken

Das Naturmuseum St. Gallen bietet auf einer Fläche von 2000 m² Zugang zur heimischen Tier- und Mineralienwelt. Die Dauerausstellung ist gegliedert in sieben thematische Bereiche mit folgenden Schwerpunkten:

  • Ein historischer Überblick über die Geschichte des Hauses.
  • Das schweizweit grösste Landschaftsrelief der Kantone St. Gallen und beider Appenzell, eingebettet in die vielseitige Tierwelt zwischen Bodensee und Ringelspitz.
  • Der Laufsteg zur Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde mit zahlreichen urgeschichtlichen Objekten.
  • Eine künstliche Felskluft mit Mineralien aus der Ostschweiz und das Thema Boden.
  • Ein Raum, der Bären und weitere heimische Grossraubtiere zeigt.
  • Die Natur als Vorbild für technische Innovation.
  • Das Thema Natur und verfügbare Rohstoffe.

Mehrmals jährlich werden Sonderausstellungen gezeigt. Eintrittspreise: Fr. 12.– für Erwachsene; Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind gratis. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr; Mittwoch bis 20 Uhr. 

Im Naturmuseum St. Gallen befindet sich das schweizweit grösste Landschaftsrelief der Kantone St. Gallen und beider Appenzell. (Bild Jean-Claude Jossen)

Das Toggenburg zum Klingen bringen

Der Klangweg Toggenburg zwischen Alt St. Johann und Wildhaus im Kanton St. Gallen empfiehlt sich besonders für Familien. Am Fusse der Churfirsten erstreckt sich der Klangweg über mehrere Etappen von der Alp Sellamatt über Iltios bis ins Oberdorf und ist bequem mit den Bergbahnen erreichbar. Auf der zehn Kilometer langen Strecke kann man auf 27 ungewöhnlichen Instrumenten spielen. Es hat Grillplätze, Bergrestaurants und Spielplätze.

Im Klang-Billet inbegriffen sind die Postautofahrt sowie die Berg- und Talfahrt mit den Bergbahnen Toggenburg. Der Preis für Erwachsene beträgt Fr. 32.–, Kinder (6–15 Jahre) zahlen Fr. 18.50. Geöffnet von Juni bis Oktober.

Eine Alternative an Regentagen bieten die Kindergeschichten im Museum in Alt St. Johann. Dieses ist auch sonntags geöffnet.

Der Klangweg führt über 27 Stationen von Alt St. Johann nach Wildhaus. (Bild Ralf Ponzetto)

AgroTourismus «Schweiz geniessen – Landwirtschaft erleben»

Mit unserem Magazin laden wir Sie dazu ein, die Schweiz zu geniessen und Landwirtschaft zu erleben. Zudem finden Sie in unserem Magazin Tipps für Ausflüge, Sehenswürdigkeiten und ein Adressverzeichnis mit Übernachtungsmöglichkeiten auf Bauernhöfen in der ganzen Schweiz. Mit etwas Wettbewerbsglück können Sie eine Woche Ferien für die ganze Familie auf einem der gastfreundlichen Höfe gewinnen. 

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