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Agritechnica: Silber für Kartoffelquetsche und automatisierte Zuckerrüben-Bilddoku

Die Firma Ropa kann gleich zweimal jubeln: mit ihrer Kartoffelquetsche und einem System zur automatischen Bilderdokumentation bei der Zuckerrübenernte gewinnt Ropa je eine silberne Innovationsmedaille.


Publiziert: 20.09.2019 / 10:45

Nach dem milden Winter traten in diesem Frühling teilweise Probleme mit Kartoffeldurchwuchs auf (wir berichteten). Die Kartoffelquetsche von Ropa könnte hier eine herbizidfreie Lösung bieten. Das System wurde an der Agritechnica mit einer silbernen Innovationsmedaille ausgezeichnet, wie Ropa in einer Medienmitteilung schreibt.

Zerquetschte Knollen keimen nicht

Das Prinzip ist einfach: Die Kartoffelquetsche zerstört aussortierte Knollen aus der Beimengenspur und den Abwurfschächten. Die faulen, ergrünten, zu kleinen oder unschönen Kartoffeln werden mit einem Messer zerkleinert, zerquetscht und zermahlen. Dadurch verrotten sie rasch und können nicht mehr auskeimen. 

Leise und ohne Vibrationen

Ropa schreibt, die Kartoffelquetsche sei in Feldtests erprobt, sicher, robust und ausserdem leise im Betrieb. Da die beiden Quetschwalzen mit Gummireifen ausgestattet sind, führe auch ein grosser Anteil an Steinen weder zu grossem Lärm noch Vibrationen. Die Betriebskosten seien gering.  

Automatisch Fotos der Rübenfläche vor und nach der Ernte

Ebenfalls mit Silber ausgezeichnet wurde der R-Connect Monitor von Ropa. Dabei handelt es sich um ein automatisches System zur Dokumentation der Rübenernte über Fotos. Damit soll unter anderem die Qualitätskontrolle vereinfacht werden. Ausserdem seien Sensordaten (etwa Drehzahl, Geschwindigkeit, Drücken, Volumenmessungen usw.) aussagekräftiger, wenn man sie mit Bildern kombinieren könne.

Digitalkameras überwachen Unkraut und Krankheiten

Für das System des R-Connect Monitors wird der Rübenernter mit mehreren Digitalkameras ausgerüstet (siehe Bild). Diese übermitteln ihre Fotos in Verbindung mit Maschineneinstellungen und den Positonsdaten im Feld. So kann laut Ropa unter anderem der Rübenacker vor der Ernte auf Krankheiten wie Rhizoctonia, Cercospora oder Unkraut überwacht werden. 

Vorteile für Lohnunternehmer

Dank der Foto-Dokumentation der Ernte soll es zudem für Lohnunternehmer möglich sein, wegen erhöhtem Aufwand für eine angepasste Bezahlung zu argumentieren. 

Die Bilder einer Kamera am Entladeband zeigt den Anteil an Erde oder Unkraut in den Rüben und liefert so Informationen für die Logistik (Aufwand beim Abtransport) und etwa der Lagerfähigkeit der Feldfrüchte. 

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