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Agrarfirmen mit Sitz in der Schweiz handeln unfair

Die Schweiz ist der grösste Handelsplatz für Rohstoffe wie Kaffee, Kakao, Zucker oder Getreide. Ein neuer Bericht beschuldigt Handelsfirmen in Kinderarbeit und Korruption verwickelt zu sein.


von pd
Publiziert: 04.06.2019 / 13:45

Internationale Firmen am Genfersee oder in der Zentralschweiz handeln die Hälfte des weltweiten Getreides, 40 Prozent des Zuckers und jede dritte Kakao- sowie Kaffeebohne.

Eine Analyse der Organisation Public Eye deckt zahlreichen Menschenrechtsverletzungen oder Korruptionsfälle auf und fordert eine Regulierung des Rohstoffhandelssektors.

Die Analyse durchleuchtet die Aktivitäten von 16 der rund 150 in der Schweiz ansässigen Agrarhändler, darunter Firmen wie Glencore, Trafigura, ADM, Bunge, Cargill oder Cofco (Chinas grösstem und staatlich kontrollierten Lebensmittelkonzern).

Der Bericht von Public Eye ist auf Englisch verfasst und wurde am 3. Juni veröffentlicht.

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