Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Afrikanische Schweinepest: FAO warnt vor Seuchenzug

Vor einem Jahr ist erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem chinesischen Nutzschweinebestand nachgewiesen worden; seitdem hat sich die hochansteckende Tierseuche in fünf weitere Länder der Region verbreitet.


von AgE
Publiziert: 11.08.2019 / 09:04

Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Freitag mitteilte, sind mittlerweile rund 5 Millionen Hausschweine wegen der ASP in Asien verendet oder mussten gekeult werden, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten für den Schweinesektor geführt hat.

Über 10 Prozent Verluste

Neben China sind auch Kambodscha, Nordkorea, Laos, Vietnam und die Mongolei von der Tierseuche betroffen. Laut FAO zeigen die neuesten Daten, dass die derzeitigen Verluste mehr als 10 % der gesamten Schweinepopulation in China, Vietnam und der Mongolei ausmachen. Um eine weitere Ausbreitung des für Schweine tödlichen Virus zu verhindern, rief die Organisation alle asiatischen Länder nachdrücklich auf, strenge Kontrollmassnahmen einzuhalten. Das gelte insbesondere auch für bisher nicht betroffene Staaten.

„Da es keinen kommerziell erhältlichen Impfstoff gibt, müssen wir uns stärker auf andere Massnahmen zur Bekämpfung von Krankheiten konzentrieren“, erklärte FAO-Veterinärchef Dr. Juan Lubroth. Die Länder müssten an ihren Grenzen - zu Lande, zu Wasser oder in der Luft - wachsam sein, um die Einschleppung der Krankheit zu verhindern. Zudem müssten Ausbrüche sofort gemeldet und die betroffenen Tiere fachgerecht beseitigt werden. „Wir fordern die gefährdeten Länder auf, wirksame Biosicherheitsmassnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass infizierte Schweine oder kontaminierte Schweinefleischprodukte ihre Grenzen überschreiten", betonte Lubroth.

Oft fehlt das Fachwissen

Die Ausbrüche betreffen laut FAO besonders schutzbedürftige Kleinbauern, denen oft das Fachwissen oder die Mittel fehlten, um ihre Tiere vor der Krankheit zu schützen. In China gebe es mindestens 26 Millionen Schweinehalter, wobei die Hälfte der gesamten Schweinefleischproduktion von Kleinbauern stamme. In Vietnam hätten bereits 3 Millionen Tiere wegen der ASP gekeult werden  müssen, und es sei zu befürchten, dass die Ernährungssicherheit in bereits benachteiligten Gemeinden leide. Lubroth berichtete, dass Landwirte ihre gesamte Schweineherde durch die Krankheit verloren hätten und es in den betroffenen Ländern Jahre dauern könne, bis die sozioökonomischen Auswirkungen der ASP überwunden seien.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentare (0)
Kommentar erfassen
Weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest
In Belgien sind im November 21 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen aufgetreten. Bei Hausschweinen trat die Krankheit in Kleinhaltungen in Rumänien auf.
Artikel lesen
Die in Belgien infizierten Tiere wurden alle innerhalb der ausgewiesenen infizierten Zone gefunden, wie das BLV im aktuellen Radar-Bulletin Tierseuchen schreibt. Innerhalb dieser Zone liegen die Kern- und die Beobachtungszone. Anfang November wurden Fälle westlich der Kernzone festgestellt, weshalb diese erweitert worden ist. Mit dieser Entwicklung war gerechnet worden, weshalb die bisher ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!