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Älplerinnenblog Graubünden: «Hier oben in die Ruhe kommen»

Für die Prättigauerin Melanie Hertner gibt es nichts Schöneres als z Alp zu gehen. Sorgen macht sie sich nur wegen dem Wolf.


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Ich heisse Melanie Hertner, bin 22 Jahre alt und komme aus Seewis Dorf im bündnerischen Prättigau. Von Beruf bin ich gelernte Floristin, und im Frühling habe ich die Ausbildung zur Bäuerin FA abgeschlossen. Jeweils nach der Alpzeit arbeite ich in einem Blumenladen, bis es dann im Frühling wieder auf die Alp geht.

Diesen Sommer bin ich bereits das vierte Mal z Alp. Den dritten Sommer auf der Alp Fasons in Seewis, als Zusennin. Auf der Alp Fasons werden jeweils rund 124 Milchkühe und 55 bis 60 Alpschweine gesömmert. Die Alp liegt auf 1715 m ü. M. und ist zweistafflig.

Alpauffahrt ist speziell

Der Alpsommer hat begonnen. Das Vieh kam am 17. Juni. Dieser Alpauffahrtstag ist immer etwas Spezielles, wenn die Kühe kommen und am Abend das erste Mal gemolken wird. Sowie das erste Käsen am nächsten Morgen. Langsam fängt der Käsekeller an sich zufüllen. Momentan verarbeiten wir am Tag 1800 Liter Milch zu Alpkäse und den Rahm zu etwa 24 Kilogramm Butter. Die Tage sind lang und intensiv. Trotzdem habe ich mich nie hinterfragt, was ich hier eigentlich mache. Denn für mich gibt es nichts Schöneres als z Alp zu gehen. Da oben scheint die Welt noch ein wenig in Ordnung zu sein. Weg von der Zivilisation, die Ruhe hier oben. Dem Vieh hinterherzulaufen, zu melken und feine Alpprodukte herzustellen.

Was wäre wenn …

Auch uns beschäftigt das Thema Wolf wie viele andere. Man hinterfragt vieles, wo soll das alles noch hinführen. Was muss noch alles passieren, bis endlich etwas unternommen wird. Es gibt bereits überall Wölfe. Ich denke mir manchmal, wenn wir morgens um zwei Uhr die Kühe von der Weide holen, «was wäre wenn …»

Wir geniessen den Alpsommer und hoffen auf keine Zwischen- oder Unfälle.

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