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9 Schweizer Piwi-Weine mit Spitzenwertungen ausgezeichnet

Vom 13. bis 15. November verkostete PAR®-Jury im Rahmen des diesjährigen Internationalen Piwi Weinpreises 413 Weine aus 15 Ländern. Insgesamt wurden 42-mal Großes Gold, 175-mal Gold, 161-mal Silber und 29 Empfehlungen vergeben.


Bei der ersten Online-Ausgabe des Internationalen Piwi Weinpreises 2020 verkosteten und bewerteten 27 PAR® Certified Master Verkoster und Verkosterinnen insgesamt 413 Piwi-Weine. Die pilzwiderstandsfähigen Rebzüchtungen seien ein probates Mittel im Kampf gegen den Klimawandel, schreibt die Wine Systems AG in einer Medienmitteilung. Deshalb sei es wichtig, die Produzenten der Piwi-Weine mit diesem Preis in ihrer Vorreiterrolle zu bekräftigen.

Deutschland und die Schweiz führten das Ranking mit 12 bzw. 9 Grosses-Gold-Spitzenwertungen an, sie waren jedoch auch die am stärksten vertretenen Weinländer, so die Wine Systems AG. Ebenfalls mit guten Wertungen ausgezeichnet wurden Österreich mit 6-mal Grossem Gold, Schweden, Polen, Dänemark und Italien sowie Belgien, Liechtenstein, die Niederlande, die Slowakei und Frankreich.

Spitzenwertungen für Schweizer Weine

Die Schweizer Piwi-Winzer und -Winzerinnen erzielen 9-mal Großes Gold, 30-mal Gold, 17-mal Silber und 6 Empfehlungen:

  • Mit je 98 Punkten stammen zwei der Gesamtsieger des Rankings 2020 vom Genfer See – der 2018er Bastian von der Domaine de la République et Canton de Génève sowie der 2018er Divico vom Weingut Florian Ramu. Beide Rotwein-Cuvées wurden aus den Sorten Divico, Gamaret und Bronner stilistisch traditionell im Barriquefass vergoren.

  • Dicht dahinter folgt der 2018er Divico XC von Cave de la Côte im Waadt mit 97 Punkten, ebenfalls traditionell in Barrique vergoren.

  • Zwei weitere Male Großes Gold mit je 96 Punkten gingen an den traditionell im Barriquefass ausgebauten 2018er Divico von der Diroso Weinkellerei im Oberwallis sowie den reduktiv im Stahltank vergorenen 2018er Divico passerillée vom Agroscope - Forschungszentrum Pully im Waadt.

  • In der Kategorie Weißwein erzielten die Bestplatzierten aus der Schweiz jeweils 96 Punkte und damit ebenso Großes Gold: Die 2019er Frau – ein stilistisch traditionell in Edelstahl und Barrique ausgebauter Solaris vom Weingut DeinWein vom Römerweg in der Zentralschweiz, der mit Sauerstoffeintrag im Holzfass vergorene 2019er Souvignier Gris von den Bosshart + Grimm Bio-Weingärten in der Deutschen Schweiz sowie der modern im Stahltank vergorene 2019er Johanniterwein vom Weingut Wullschleger im Aargau.

  • In der Kategorie Schaumwein ist, mit ebenfalls 96 Punkten, die 2019er Feuerglut vom Züricher Weingut Wylandblick die Bestplatzierte aus der Schweiz – ein stilistisch moderner, roter Winzersekt aus Regent-Trauben, ausgebaut im Stahltank und in traditioneller Flaschengärung versektet.

  • Der beste Schweizer Dessertwein stammt von Reblus Weinbau am Bielersee mit 94 Punkten und Gold: der traditionell in Barrique ausgebaute 2019er Solaris.

  • In der Kategorie Roséwein geht die Bestwertung mit 91 Punkten und Gold an das Weingut Wullschläger im Aargau, für den 2019er Cabernet Rosé, einem Cabernet Jura aus reduktivem Stahltankausbau.

Kleineres Mittelfeld aufgrund der Trockenheit

Aufgrund der aussergewöhnlichen Hitze und Trockenheit in den letzten Jahren hatten viele Winzer im Süden Probleme mit den Trauben, weshalb das qualitative Mittelfeld geschrumpft sei. «Im ersten Jahr machen die Reben das noch gut mit; wiederholen sich solche Jahre, hat das sensorische Konsequenzen für die Trauben. Das hat vielen Probleme bereitet, vor allem weil im Piwi-Anbau die Jahrhunderte an Erfahrung fehlen, auf die etwa Riesling-ErzeugerInnen zurückgreifen können», erklärt Verkostungsleiter Martin Darting.

Spitzenwertungen haben sich verdoppelt

Andererseits habe sich der Grosses-Gold-Anteil im Verhältnis zur 2019er Ausgabe des Wettbewerbs fast verdoppelt, was zeigt dass die Piwi-Weine mit Top-Erzeugnissen aus etablierten Sorten mithalten können, heisst es in der Mitteilung. Der Schlüssel liege in der genauen Analyse von Erfahrungswerten und einer gewissen Agilität, vor allem im Weinbergsmanagement. Wenn dann auch noch der individuell passende Ausbau und vielleicht noch eine gekonnte Cuvéetierung erfolge, dann komme es zu Großem Gold, so der Verkostungsleiter. Bereits jetzt sei eine Stabilisierung und Positionierung der Piwis zu erkennen, so der Vorstand der Wine Systems AG.

Internationaler Piwi Weinpreis

Initiiert von PIWI International e.V. und organisiert von der WINE System AG, setzt der renommierte Qualitätswettbewerb auf die weltweit anerkannte Verkostungsmethode PAR®. Dank der analytischen und differenzierten Vorgehensweise der qualifizierten PAR®-Verkoster fließen sämtliche Aspekte der Weinbereitung und der klimatischen Verhältnisse in die Bewertung mit ein. Die Ergebnisse sind detailliert nachvollziehbar und leisten insbesondere für Produktentwicklung und Qualitätsmanagement der Betriebe wertvolle Dienste.

Alle Siegerlisten finden Sie hier.

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