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6 Prozent mehr AOP- und IGP-Spezialitäten verkauft

Dieses Jahr wurden die Appenzeller Produkte Mostbröckli, Pantli und Siedwurst sowie das Freiburger Safranbrot Cuchaule neu als IGP beziehungsweise AOP geschützt. Der Absatz aller geschützten Spezialitäten stieg 2017 um sechs Prozent. Keine Freude hingegen hat die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP an der geplanten Agroscope-Restrukturierung.


Präsidentin und Ständerätin Géraldine Savary (SP/VD) unterstrich an der AOP-IGP-Generalversammlung am Donnerstagmorgen in Bern die verbesserte wirtschaftliche Lage. Zur Absatzsteigerung von sechs Prozent habe unter anderem die verbesserte Währungssituation beigetragen, sagte Savary. 68'233 Tonnen wurden abgesetzt, davon 50 Prozent im Export. Das entspricht einem Umsatz von 1,6 Mia Franken. Die letzten Jahre waren hingegen von leichten Absatzrückgängen gekennzeichnet. 2017 waren 22 Schweizer Produkte als AOP- (geschützte Ursprungsbezeichnung) und 15 als IGP-Spezialitäten (geschützte geografische Angabe) registriert. 10'000 Schweizer Landwirtschaftsbetriebe produzieren Rohstoffe für die Spezialitäten.

Die Bekanntheit der beiden Logos konnte gesteigert werden, beim AOP-Logo von 49% auf 56% und diejenige des IGP 27% auf 31%. 2014 wurde das ehemalige AOC- durch das AOP-Logo ersetzt. Damals lag der Bekanntheitsgrad des AOP-Logos in der Deutschschweiz gerade einmal bei 9%. 

Kritik an Agroscope-Restrukturierung

Géraldine Savary wurde an der GV auch politisch. Die Schweizerische Vereinigung der AOP-IGP lehnt die vom Bundesrat am 9. März 2018 angekündigte Restrukturierung der Forschungsanstalt Agroscope ab. Dem Zentralisierungsprojekt kann Savary nichts abgewinnen. Für die Schweizer Landwirtschaft und die wertschöpfungsstarken Produkte wie AOP-IGP sei eine effiziente dezentrale Agrarforschung «unentbehrlich». Das Revisionsprojekt der Gesetzgebung für Schweizer Weine unterstützt die Vereinigung hingegen.

Stefan Heller, neuer Geschäftsführer der Sbrinz GmbH, ersetzt seinen Vorgänger Markus Baumann im Vorstand.

jw

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