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5 Massnahmen, um Unfälle zwischen Wanderern und Mutterkühen zu vermeiden

Ein Tiroler Bauer wurde nach einer Kuh-Attacke mit einer Wanderin verurteilt. Die BUL gibt Empfehlungen raus, wie ein Zusammenstoss zwischen Kuh und Wanderer hierzulande verhindert werden könnte.


Publiziert: 09.03.2019 / 16:32

Eine Frau wurde 2014 im Tirol von einer Herde Mutterkühe getötet. Sie hatte einen Hund an der Leine dabei, den sie nicht frei liess, als die Kühe angriffen. Der Wanderweg führte durch die umzäunte Weide, es waren Warnschilder "Achtung Mutterkühe" vorhanden. Der Besitzer der Mutterkühe wurde kürzlich zu fast einer halben Million Euro Schadenersatz verurteilt.

Im Merkblatt der Beratungsstelle Unfallverhütung (BUL) zum Thema Rindvieh und Wanderwege wird Rindviehhaltern Folgendes geraten:

  • Keine Zucht mit aggressiven Tieren.
  • Nur unauffällige, ruhige Tiere auf Weiden mit Wanderwegen.
  • Kontakt zu Tieren pflegen (sie an Menschen gewöhnen).
  • Wanderern gegenüber freundlich und informativ auftreten.

Weiter sollen die vom BUL zur Verfügung gestellten Warntafeln angebracht werden. Eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen Verantwortlichen für Wanderwege wird empfohlen. So kann vielleicht auch ein Wanderweg (befristet) verlegt werden. Das Merkblatt enthält eine Checkliste für Tierhalter.

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