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2020 brachte eine kleine, aber exquisite Weinernte

Die letztjährige Ernte war die zweitschwächste des letzten Jahrzehnts, überzeugt dafür aber von hoher Qualität. Für die geringe Menge ist nicht nur das Wetter verantwortlich.


Fast 15 Prozent oder 145'000 Hektoliter weniger Wein wurden 2020 im Vergleich zum Vorjahr produziert. Tiefer war gemäss einer Mitteilung des Bundesamts für Landwirtschaft BLW nur jene im von Frost geprägte Jahr 2017. Dank guter Aromatik und hohem Zuckergehalt verspreche 2020 aber ein Top-Jahrgang zu werden.

Zu nass und allgemein ungewöhnlich früh

Nach einem klimatisch idealen Start im Frühling begann die Rebblüte laut BLW mit Ende Mai und Anfang Juni vielerorts sehr früh. Während der Hauptphase der Blüte setzte aber die nasskalte Witterung den Reben zu. Ertragseinbussen wegen abgestossener Blüten und Beeren waren vor allem in der Ostschweiz die Folge. 

Kleine Trauben mit wenig Saft

Der heisse und trockene Sommer liess die Trauben schnell reifen und habe sich positiv auf deren Qualität ausgewirkt. Die Früchte seien aber auch kleiner und saftärmer gewesen, als sie – ebenfalls ungewöhnlich früh – geerntet werden konnten. 

Die Rebfläche blieb im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert. Die oben genannten klimatischen Bedingungen und die Reduzierung der Maximalerträge führten aber zu der kleineren Weinmenge. Mit dieser Massnahme hatte der Bund auf den verlangsamten Absatz infolge der Corona-Krise und insbesondere der Schliessung der Gastronomie und dem Ausfall von Degustationen reagiert. 

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