Im Jahr 1998 hatte Eric Meili eine verrückte Idee. Er wollte Rindfleisch auf der Weide produzieren. Doch zu diesem Zeitpunkt war diese Art der Rindfleischproduktion in der Schweiz noch gar kein Thema. Mit seienr Idee stiess er bei Linus Silvestri auf offene Ohren. Doch sofort war klar, das ganze kann nur funktionieren, wenn auch ein Abnehmer mit im Boot sitzt. So kam die Migros ins Spiel.

Im Jahr 2000 gründeten Eric Meili, Linus Silvestri, Franz Steiner und Hermann Blaser, Migros Ostschweiz, die Interessensgemeinschaft Bio Weide-Beef.

Erfolgreich im Rindfleischmarkt

Heute feierte die IG ihr 20 jähriges Bestehen am Berufsbildungszentrum in Pfäffikon SZ. Dabei redeten der Initiant Eric Meili, der Vermittler Linus Silvestri und der Abnehmer Migros über das Gestern, Heute und Morgen des erfolgreichen Labels.

Heute vermarktet die Migros jährlich 7000 Bioweiderinder. Bio Weidebeef hat den grössten Marktanteil im Rindfleischbereich mit 60%.

Aus Gras wird Fleisch und Milch

Die Argumente die für den Erfolg des Labels sprechen sind:

  • 2/3 der Fläche der Schweiz sind Grasland. Kühe fressen das Gras und verwerten es mithilfe ihrer Pansenmikroben zu Milch und Fleisch.
  • Bioweiderinder werden Graslandbasiert gefüttert mit 50-100% Gras, Heu und Grassilage.
  • Bioweiderinder werden artgerecht gehalten und können während der Vegetationszeit regelmässig auf die Weide

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Das Ziel der IG BWB ist es, den Marktanteil mindestens halten zu können und dies bei abnehmendem Fleischkonsum der Bevölkerung. Um dieses Ziel zu erreichen wollen sie die Kommunikation zu den Konsumenten verbessern.