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11 Fakten und Tipps zum Anbau von Braugerste

Braugerste ist keine einfache Kultur. Hier finden Sie nützliche Fakten und Tipps für den Anbau.


Publiziert: 19.08.2019 / 11:33

In der Schweiz hatte der Anbau von Braugerste früher Tradition. Ab 1930 erfolgte ein Preiszerfall, die Anbauflächen waren rückläufig, die Kultur verschwand. Heute wird Braugerste in verschiedenen Regionen der Schweiz wieder angebaut. In der Ostschweiz in Schaff­hausen, im Appenzell und in den Bündner Bergtälern.

1. Standort: mittelschwerer Boden, nicht verdichtet, keine Staunässe, pH 6,5–7,5.

2. Anbauzeit: Frühlingskultur, Aussaat möglichst früh, Vegetationszeit 110–130 Tage.

3. Sortenwahl: Bei Lössstandorten Avalon, Quench, RGT Planet. Bei Verwitterungsstandorten Avalon, Solist, RGT Planet.

4. Bodenbearbeitung: von Bodentyp abhängig, nicht zu feines Saatbett.

5. Düngung: kontrollierte N-Düngung. Bei Hofmistdüngung (FF) auf N-Düngung verzichten

6. Unkrautbekämpfung: analog Futtergerste, Striegeln im Herbst.

7. Krankheiten: Netzflecken, Rynchosporium und Sprenkelnekrose.

8. Ernte: Feuchtigkeit 12–15%, Proteingehalt 9,5–11,5%, Keimfähigkeit mind. 96%, Körnergrösse ø mind. 2,5 mm.

9. Ertragspotenzial: halb so gross wie Futtergerste.

10. Lagerung: 4–8 Monate

11. Ausbeute: 70% Malz aus Gerste.

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