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Zäziwil: Fipronil ist Ursache für grosses Bienensterben

Die Ursache für das grosse Bienensterben im April in der Region Zäziwil/Grosshöchstetten ist geklärt: In den Bienen wurde eine tödliche Dosis des verbotenen Pflanzenschutzmittels Fipronil nachgewiesen. Wer dafür verantwortlich ist, bleibt unklar. Die Betroffenen haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.


Publiziert: 25.07.2014 / 11:06

Es waren schlimme Tage für die Imker im Raum Zäziwil: Am 26. April stellten sie eine massive Bienenvergiftung fest. Betroffen von den herben Verlusten waren 23 Bienenstände mit 172 Bienenvölkern. Die Völker verloren viele Flugbienen, also jene Tiere, die Pollen und Nektar sammeln. In einigen Fällen wurde auch nach zehn Tagen noch ein massiver Totenfall festgestellt.

Jetzt ist klar, warum die Bienen sterben mussten: «In den vier untersuchten Bienenproben wurde der Wirkstoff Fipronil, ein hoch toxisches Bienengift, gefunden»,  schreiben der Bienengesundheitsdienst und die betroffenen Imker in einem Communiqué. Drei Proben lagen über, eine knapp unter dem LD50-Wert. Dieser ist ein Massstab für die Toxizität eines Produktes, und gibt an, bei welcher Menge 50% der Bienen innerhalb von 48 Stunden sterben.

Verbotenes Pflanzenschutzmittel

Fipronil ist als Pflanzenschutzmittel in der Schweiz für die Anwendung in der Landwirtschaft und im Hausgarten verboten. Wie der Wirkstoff in die Bienen gelangt ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

«Die schrecklichen Bilder mit den vielen toten Bienen vor den Bienenhäusern bleiben in schlechter Erinnerung», schreiben die Imker weiter. Der Vergiftungsfall habe zu einem massiven Mehraufwand für die Imkerinnen und Imker und Behörden geführt. Dazu haben die Imker einen Ertragsausfall zu beklagen, den bei fast allen betroffenen Bienenständen fällt heuer die Honigernte komplett aus.

Die Imker haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Untersuchungen der Kantonspolizei Bern laufen noch.

jw

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