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Ernterückschlag in Brasilien und Indien stützt Zuckerpreise

Am Weltmarkt für Zucker begünstigen seit mehreren Wochen Meldungen über eine rückläufige Produktion in grösseren Erzeugerländern einen Aufwärtstrend, der auch bis in den Sommer hinein anhalten dürfte.


von sda/awp.ch
Publiziert: 21.04.2014 / 20:30

Brasilien, der grösste Erzeuger am Weltmarkt, befürchtet wegen einer anhaltenden Trockenheit, die sich bis weit in den März hinein ausbreitete, einen Rückgang der heimischen Rohrzuckerernte von bis zu 10 Prozent.

Ernteschätzung nach unten korrigiert

Das Unternehmen Raizen, der Welt grösste Hersteller von Ethanol aus Zucker, hat vor wenigen Wochen begonnen, 60 bis 62 Mio t Zuckerrohr zu ernten, was derselben Menge entspricht, wie im letzten Jahr eingebracht wurde und zu 2,2 Mrd Liter Ethanol und 4,4 Mio t Zucker verarbeitet werden soll.

Damit wurde, wegen der Dürre im Januar und Februar, das Planziel um 3 bis 5 Mio tZuckerrohr nach unten korrigiert. Auch der letztjährige Rekord des Landes mit einer Erzeugung mit 34,3 Mio. Tonnen Zucker und 25,5 Mrd. Liter kann deshalb nicht erreicht werden.

Nach Mitteilung von Copersucar stieg in der bis 31. März abgelaufenen Saison 2013/14 der Export von Zucker im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 6,8 Mio. t. Dieses Resultat ist umso erstaunlicher, als der Terminal im Haupthafen für Zucker in Santos im Oktober einem Feuerausbruch zu Opfer fiel.

Auch in Indien fällt Ernte kleiner aus

Auch in Indien, der Welt grösste Zuckerkonsument, haben sich Verzögerungen in den Raffinerien des Landes eingestellt, so dass mit einem Rückgang der Verarbeitung von 8 Prozent auf 19,4 Mio t gerechnet wird. Ausgiebige Regenfälle im Nordosten des Landes haben zudem die Erntearbeiten verzögert. Indien hat bisher bloss 1,1 Mio Tonnen Zucker für den Export zur Verfügung stellen können, während Thailand am Markt mit einem Rekordangebot aufwartet und China offensichtlich einen Teil seiner riesigen Reserven freigibt.

Das Land wird deshalb den Importbedarf an Zucker gegenüber dem Vorjahr erheblich nach unten korrigieren. Dennoch ist, angesichts des schnellen Wachstums der Städte im Reich der Mitte, davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren der Bedarf Chinas an Rohstoffen und damit auch von Zucker weiter steigen wird und kaum von der heimischen Produktion gedeckt werden kann.

Weltweiter Rückgang um 8 Mio t

Weltweit wird die Zuckerproduktion im neuen Erntejahr 2014/15 auf 170,90 Mio geschätzt gegenüber 172,86 Mio t im Vorjahr. Den stärksten Rückgang von 39,5 auf 38,45 Mio tdürfte Brasilien erleiden und auch Indien dürfte einen Minderertrag von 28,0 auf 25,0 Mio tverzeichnen.

Steigerungen von 10,75 auf 11,25 Mio t in Thailand und von 12,00 auf 12,25 Mio. t in China, sowie von 4,0 auf 4,1 Mio t in Australien und von 6,6 auf 6,8 Mio. t in Mexiko können die Ausfälle der grossen Erzeugerländer nicht wettmachen.

Günstige Aussichten in Europa

Auch in den Anbauregionen Europas begünstigt das aussergewöhnlich milde Wetter die Aussaat der Zuckerrüben und verheissen bisher eine günstige Ernte. Allerdings sollte in den kommenden Wochen mehr Regen fallen, damit die Erde die nötige Feuchtigkeit für das Wachstum der Pflanzen erhält.

sda

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