Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Transparent segmentieren

Martin Haab, der Präsident der bäuerlichen Interessengemeinschaft für Milchmarktkampf BIG-M will auch in Zukunft kritisch bleiben.


Publiziert: 04.01.2015 / 14:46

Bauernzeitung: Welche Schwerpunkte verfolgt BIG-M im folgenden Jahr?

Martin Haab: Seit zehn Jahren versuchen wir, Entwicklungen auf dem Milchmarkt und Aussagen verschiedener Exponenten kritisch zu hinterfragen.

Da wir feststellen, dass unsere kritische Haltung von vielen Personen geschätzt wird, werden wir auch 2015 versuchen, den Finger auf wunde Punkte zu legen.


Trotzdem ist BIG-M nicht direkt an den Entscheidungsprozessen beteiligt.

Das ist so. Wir können keinen direkten Einfluss auf die Entwicklungen im Milchmarkt nehmen. Trotzdem wollen wir mit unserem kritischen Blick dazu beitragen, dass der Milchpreis für Milchproduzenten möglichst gut ist.


Wann würde es denn dem Milchproduzenten besser gehen?

Meiner Meinung nach gibt es keinen anderen Weg als eine konsequente Umsetzung der Segmentierung und Transparenz gegenüber dem Landwirt. Denn nur wenn der Bauer zu Beginn des Monats weiss, wie gross der Anteil  und wie hoch der Preis für C-Milch sein wird, kann er entscheiden, ob er diese Milch überhaupt liefern will.  


Wie wird sich die Milchproduktion im kommenden Jahr verändern?

Mit der AP 2014–17 ist man davon ausgegangen, dass die Produktionsmengen zurückgehen werden. Doch genau das ist nicht passiert.

Ich gehe deshalb davon aus, dass die Umstellung auf die neue Agrarpolitik in den Köpfen der Landwirte noch nicht vollständig stattgefunden hat. Die meisten realisieren erst jetzt die Auswirkungen der neuen Agrarpolitik. Es kann vermutet werden, dass der eine oder andere den Viehbestand deshalb korrigieren wird.

Ausserdem hoffe ich, dass der A-Milchpreis im nächsten Jahr nicht noch weiter sinkt und sich die Landwirte wieder stärker eine eigene Meinung bilden und sich für ihre Anliegen einsetzen.


Interview Hansjürg Jäger

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Werbung
Werbung
Werbung
Artikel zum Thema
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!