Weltbank-Studie kritisiert Landkäufe in Entwicklungsländern
Eine von der Weltbank durchgeführte, aber noch nicht veröffentlichte Studie kritisiert den Landerwerb in Entwicklungsländern.
Die Weltbank kritisiert in der Studie, dass der Flächenerwerb durch ausländische Investoren kaum je der Verbesserung der Situation vor Ort diene, schreibt aiz.info. Der Erwerb diene meist der Spekulation und die Investoren zielten vor allem auf Länder mit schwachem Rechtssystem ab. Zusagen über den Aufbau von Infrastruktur und Arbeitsplätzen würden oft nicht eingehalten. Meist überwiege dabei der Eindruck der Ausbeutung und es entstünden Konflikte um Landnutzungsrechte. Die Weltbank schlägt die Schaffung einer Transparenzinitiative vor, damit ein besserer Überblick über das Ausmass der Flächenkäufe möglich ist.
Die noch unveröffentlichte Studie wurde der Financial Times zugespielt. Der Bericht soll offiziell im August vorgestellt werden. Die Veröffentlichung ist bereits mehrmals verschoben worden. Nichtregierungsorganisationen befürchten, dass der Bericht geschönt werden soll.
lid
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