Die Ulmen werden im Rheintal immer rarer
Der Ulmensplintkäfer dezimiert den Ulmenbestand im St. Galler Rheintal. Die Baumart droht zu verschwinden.
Noch gibt es Ulmen im St. Galler Rheintal – aber es sind immer weniger. Vor allem die Situation entlang des Rheintaler Binnenkanals (RBK) ist dramatisch: Mussten im letzten Winterhalbjahr knapp 100 Ulmen gefällt werden, sind es diesen Winter über 230. Weniger schlimm ist es am Werdenberger Binnenkanal (WBK). Letztes Jahr waren es 40, jetzt sind es 60.
Bis in fünf Jahren dürfte diese Baumart aus dem Tal verschwunden sein. Entsprechend gering wird dannzumal die Menge des am Markt angebotenen Ulmenholzes sein. Dürre Baumskelette entlang der Binnenkanäle und deren Zuflüssen im Rheintal zeugten im vergangenen Sommerhalbjahr von der verheerenden Auswirkung der Ulmenwelke. «Hat der Ulmensplintkäfer eine Ulme befallen, gibt es für diese keine Rettung mehr», bedauern Kurt Köppel, Leiter des St. Galler Rheinunternehmens (RU) und Förster Sascha Kobler aus Rüthi.
BauZ
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