27.07.2010 - 13:50

    1. Grischa Cow Working Cup ein voller Erfolg

    Zum ersten Mal musste das Country Festival Maienfeld St. Luzisteig gegen Dauerregen ankämpfen. Dennoch tat dies der Stimmung keinen Abbruch und es fanden gut 2000 Besucher am Wochenende vom 24. und 25. Juli den Weg auf die Steigwiese. Besonderer Höhepunkt war der erstmals durchgeführte Grischa Cow Working Cup.

    Cow Working

    Kurz nach fünf Uhr am Samstagabend wartete bereits das erste Highlight für die Besucher auf der St. Luzisteig. Wie im Wilden Westen und in bester Cowboymanier trieben 21 Reiter eine Herde Rinder von der Strasse her via Festplatz. Rinder, die für den 1. Grischa Cow Working Cup benötigt wurden. Auf dem Programm stand die Disziplin Team Penning. Dabei standen einer Herde Rinder drei Pferde mit ihren Reitern gegenüber. Jedes Rind hatte eine eigene Rückennummer. Nun hatte jedes Team die Aufgabe, die richtigen drei Rinder aus der Herde auszusortieren und schneller, als die anderen Teams in das Gatter (Pen) am anderen Ende zu treiben. Sieben Teams aus der ganzen Schweiz nahmen die Herausforderung an und meisterten die Aufgabe mit Bravour.

    Am Samstag war Training für Reiter und Rinder angesagt. Denn neben Turnierreitern und Reitern, die täglich auf der Alp mit ihren Pferden und Kühen arbeiten, waren auch ein paar Amateurteams dabei, die zum ersten Mal Cow Working-Luft schnupperten. Nachdem der erste Probelauf bei allen gut funktionierte und jedes Team drei Rinder aussortieren konnte, galt es am Sonntag ernst. In den zwei Vorrunden hatten vor allem die Amateurteams etwas Mühe, die richtigen drei Rinder aus zu sortieren. Somit schafften es denn auch die drei erfahrensten Teams ins Finale. Der Sieg ging an Lollipop. Das Dreiergespann nahm bereits an Weltmeisterschaften teil und ist immer wieder an Turnieren anzutreffen. Mit ruhiger Hand sortierten sie ihre drei Rinder aus der Herde und brachten sie sicher ins Gatter. Zweiter wurden Tres Caballeras Locas, drei Cowgirls aus Hinwil, die bereits erste Turniererfahrungen hatten.  Auf dem dritten Rang landeten die prättigauer Älpler Prättigauchos.

    YaR


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